Birgit Tepe-Rühlander empfiehlt: Klapper

Eigentlich heißt Klapper, Thomas, aber da seine Gelenke bei jeder Bewegung unnatürlich laut knacken, bekam er von seinen Mitschülern diesen netten Spitznamen. Dadurch und durch sein nerdiges Hobby, nämlich Shotgun-PC-Spiele, macht er sich zum beliebten Mobbing-Objekt. Aufwachsend mit einem dominanten Vater, einer depressiven Mutter ist er eher introvertiert und findet kaum Anschluss. Bis im neuen Schuljahr Bär, ein neues Mädchen in seine Klasse kommt. Damit beginnt für Klapper das schönste aber auch das schlimmste Jahr seines Lebens.
Bär, eigentlich Vivi-Marie, wiederum wächst in einer Hippie – Familie mit vielen Geschwistern auf und muss immer wieder die alkoholkranke Mutter und den abwesenden Vater ersetzen. Bis es irgendwann bei ihr nicht mehr weitergeht. In Klapper findet sie zwar so etwas wie einen Seelenverwandten und hängt jede freie Minute mit ihm ab, bleibt aber vorsichtig und lässt niemanden emotional an sich ran. Bis zu Klappers 16ten Geburtstag, an dem sich alles verändert.
Ein tolles Jugendbuch zum Thema Selbstfindung, Erwachsen werden, Verlust, Tod und erste Liebe.